Jordan Spieth


Veröffentlicht am   29.12.2022 von Kai

Jordan Spieth (* 27. Juli 1993 in Dallas, Texas) ist ein US-amerikanischer Profigolfer, der auf der PGA Tour spielt.

Nach einer sehr erfolgreichen Amateurlaufbahn im Golf-Team der University of Texas, inklusive zweier Siege bei der U.S. Junior Amateur Golf Championship 2009 und 2011, wurde Spieth im Jahre 2012 Berufsgolfer.

Im Siegerteam beim Presidents Cup

Im Jahr 2013 gewann er sein erstes Turnier auf der PGA Tour, die John Deere Classic. Spieth war Mitglied des siegreichen amerikanischen Teams beim Presidents Cup 2013.

Fred Couples wählte Spieth persönlich als einen von zwei Captain’s Picks aus. Am 27. September 2013 wurde Spieth zum Rookie of the Year der PGA Tour gewählt. Im Jahr 2014 qualifizierte er sich als Siebter der Geldrangliste für das US-Team des Ryder Cup 2014.

2015 war erfolgreichstes Jahr

Sein bislang erfolgreichstes Jahr war 2015: Mit dem Sieg beim Masters gewann er sein erstes Major-Turnier. Wenig später errang er bei den US Open seinen zweiten Major-Titel. Durch einen zweiten Platz bei der PGA Championship wurde er zur neuen Nummer 1 der Golfweltrangliste.

Ein Sieg bei der abschließenden Tour Championship bedeutete für Spieth auch den Sieg im Playoff der PGA-Tour, dem FedEx Cup. Mit 12 Millionen US-Dollar gewann er so viel Preisgeld in einer Saison wie kein Golfer vor und bislang auch nach ihm.

Auf einer Stufe mit Tiger Woods

Am 10. Januar 2016 gewann Spieth das Tournament of Champions der USPGA Tour auf Hawaii. Mit diesem Sieg zog er mit Tiger Woods gleich in der Zahl der Turniersiege unter 23 Jahren und wurde mit 262 Schlägen zum zweiten Spieler nach Ernie Els im Jahre 2003, der ein Turnier über 4 Runden auf einem mindestens Par 72-Kurs mit 30 Schlägen unter Par oder besser beendete. Dies gelang ihm auf dem Par 73-Kurs Kapalua Plantation Course auf Maui.

Seit 2017 musste Spieth mit einem rasanten Abstieg und einem Karriereeinbruch leben. Vier Jahre lang wollte nichts gelingen, er fand nicht zu seiner früheren und herausragenden Form zurück – für eine gefühlte Ewigkeit oder „ungefähr eine Million Golfschläge“, wie er es selbst formulierte.

Mit Beharrlichkeit zurück aufs Podium

Irgendwann zeigte die Beharrlichkeit dann doch wieder Erfolg. Spieth kam zurück, gewann am Ostersonntag 2021 ein Turnier in seiner texanischen Heimat. Damit sollte es endlich wieder aufwärts gehen.

Doch letztlich, so sind sich Medien wie Experten einig, geht es bei Spieth nicht darum, dass er gewinnt. Das liegt trotz seiner jungen Jahre bereits hinter ihm. Es geht vielmehr darum, wie er sich den Sieg holt.

Spiel ist oft ein Drama

Denn Spieth ist weder ein Weitenrekordler beim Schlagen, noch ist er ein Ästhet. Er schlägt einfach und es funktioniert. Doch oft ist es eben nicht nur ein bloßes Siegen, es ist ein Kampf, ein Drama.

Spieth beweist in den schwierigsten Situationen Mut und Gefühl und sicher ist auch das eine oder andere Mal ein Quäntchen Glück dabei, wenn ein langer Schlag direkt im Loch landet oder ein extrem langer Putt.

Stets gute Unterhaltung

Deshalb lohnt es sich, das Spiel des US-Amerikaners zu verfolgen, live vor Ort oder auch am Bildschirm. Gute Unterhaltung und Spannungsmomente sind garantiert, wenn der Ausnahmespieler den Abschlag betritt.

Jordan Spieth hat zwei Geschwister und besuchte als Jugendlicher die St. Monica Catholic School, ehe er dann 2011 an einer Jesuitenschule in Dallas seinen Highschoolabschluss machte.

[Quelle: wikipedia]


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